Deutsche Krebshilfe

22. Februar 2019 /

Neues Drittmittelprojekt

Dr. Philipp Rathert erhält Forschungsgelder von der Deutschen Krebshilfe

Philipp Rathert konnte erfolgreich Forschungsförderung von der Deutschen Krebshilfe einwerben. Mit dem Zuschuss wird ein Projekt zu epigenetischen Resistenzmechanismen beim Ovarialkarzinom unterstützt. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie der Universitätsklinik München (LMU).

Die Fehlregulation des Epigenoms ist ein Merkmal vieler verschiedener Krankheiten, insbesondere von Krebs. Philipp Rathert, Gruppenleiter am IBC, interessiert sich für die funktionale Charakterisierung von regulatorischen Chromatin-Netzwerken und deren Einfluss auf Resistenzmechanismen bei der Krebsbehandlung. Die Mechanismen, wie sich Chromatin oder DNA assoziierte Proteine gegenseitig beeinflussen, um Gene zum richtigen Zeitpunkt an- oder abzuschalten und so einen gesunden Zellstatus zu schaffen oder aufrecht zu erhalten, ist eine zentrale Frage in der Krebsforschung. Die Gruppe von Philipp Rathert kombiniert modernste funktionelle genetische Werkzeuge (RNAi oder CRISPR / Cas9) mit Zellbiologie und biochemischen Assays um diese Fragestellungen zu beantworten.

Die Deutsche Krebshilfe fördert Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Die Deutsche Krebshilfe ist der wichtigste private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsforschung in Deutschland. Grundsätzlich werden alle Projekte durch ein hohes Maß an wissenschaftlicher Qualität und das Potenzial für erhebliche klinische Auswirkungen unterstützt.

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