Wilhelm Sander-Stiftung

5. August 2016 /

Neues Forschungsprojekt

BRD4 Regulation

Philipp Rathert erhält Forschungsgelder von der Wilhelm Sander-Stiftung

Philipp Rathert konnte erfolgreich Forschungsförderung von der Wilhelm-Sander-Stiftung einwerben. Die Gelder werden ein Projekt unterstützen, welches sich mit dem regulatorischen Netzwerk von BRD4 beschäftigt. BRD4 ist ein vielversprechendes drug target, das seit kurzem in klinischen Studien für die Behandlung von akuter myeloischer Leukämie eingesetzt wird.

Philipp Rathert, seit Oktober 2015 Gruppenleiter am IBC, interessiert sich für die funktionelle Charakterisierung von Chromatin-Komplexen und die Aufklärung von regulatorischen Chromatin-Netzwerken. Fehlregulation des Epigenoms ist ein Merkmal von vielen verschiedenen Erkrankungen, insbesondere von Krebs. Der Mechanismus, wie sich Chromatin oder DNA assoziierte Proteine gegenseitig beeinflussen, um Gene zum richtigen Zeitpunkt an- oder abzuschalten und so einen gesunden Zellstatus zu schaffen oder aufrecht zu erhalten, ist eine zentrale Frage in der Krebsforschung. Technologische Fortschritte ermöglichen es die Dynamik und Vernetzung von Chromatin und des resultierenden Effektes auf Transkriptionsebene unter verschiedenen Bedingungen zu charakterisieren. Um unser Verständnis in diesem Bereich wesentlich zu verbessern kombiniert Philipp Rathert neuste funktionelle genetische Werkzeuge (RNAi oder CRISPR/Cas9) mit Zellbiologie und biochemischen Analysen.

Die Wilhelm Sander-Stiftung hat seit ihrer Gründung mehr als 220 Millionen Euro für Projekte der klinischen und klinisch-experimentelle Forschung gewährt. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht medizinische Forschung zu fördern, insbesondere auf dem Gebiet der Onkologie.

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Dr. Philipp Rathert
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