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10. Januar 2019 /

Neues Drittmittelprojekt

Dr. Philipp Rathert erhält Forschungsgelder von der Roggenbuck-Stiftung

Dr. Philipp Rathert konnte erfolgreich Forschungsförderung von der Erich und Gertrud Roggenbuck-Stiftung einwerben. Mit den Forschungsgeldern wird ein Projekt unterstützt, bei welchem neue Coregulatoren einer Histon Demethylase als potenzielle Wirkstoffziele bei Brustkrebs identifiziert und charakterisiert werden sollen.

Philipp Rathert, Gruppenleiter in der Abteilung Biochemie, interessiert sich für die funktionelle Charakterisierung von Chromatin-Komplexen und die Aufklärung von regulatorischen Chromatin-Netzwerken. Fehlregulation des Epigenoms ist ein Merkmal von vielen verschiedenen Erkrankungen, insbesondere von Krebs. Der Mechanismus, wie sich Chromatin oder DNA assoziierte Proteine gegenseitig beeinflussen, um Gene zum richtigen Zeitpunkt an- oder abzuschalten und so einen gesunden Zellstatus zu schaffen oder aufrecht zu erhalten, ist eine zentrale Frage in der Krebsforschung. Technologische Fortschritte ermöglichen es die Dynamik und Vernetzung von Chromatin und des resultierenden Effektes auf Transkriptionsebene unter verschiedenen Bedingungen zu charakterisieren. Um unser Verständnis in diesem Bereich wesentlich zu verbessern kombiniert die Gruppe um Philipp Rathert neuste funktionelle genetische Werkzeuge (RNAi oder CRISPR/Cas9) mit Zellbiologie und biochemischen Analysen.

Die Erich und Gertrud Roggenbuck-Stiftung fördert wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit den Ursachen, dem Entstehen und der Therapie von Krebserkrankungen beschäftigen und hat seit ihrer Gründung mehr als 13 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.

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