23. April 2015 /

Neue Veröffentlichung in "Epigenetics & Chromatin"

Editierte epigenetische Signale sind nicht stabil

DNA-Methylierung und Histon 3 Lysin 9 (H3K9) Methylierung werden als epigenetische Signale angesehen, die in der Regel über Zellteilungen vererbt werden. Um die funktionellen Konsequenzen und die Stabilität dieser Modifikationen zu untersuchen, haben wir im Promoter des VEGF-A Gens wir gerichtete DNA-Methylierung und H3K9 Methylierung eingebracht. Hierzu wurden katalytischen Domänen von DNA oder H3K9 Methyltransferasen verwendet, die mit einem Zinkfinger-Protein fusioniert waren, das innerhalb dieses Promotors bindet. Die Expression der gerichteten DNA und H3K9 Methyltransferasen bewirkte eine massive DNA und H3K9 Methylierung und eine Repressoin der VEGF-A Expression. Allerdings waren diese Veränderungen nicht stabil, und die epigenetische Markierungen und Genexpression kehrten nach dem Verlust der gerichteten Methyltransferasen in ihren ursprünglichen Zustand zurück. Aus diesem Grund müssen Methdoen zur epigenetischen Editierung in ZUkunft weiter verbessert werden, um eine stabile Reprogrammierung der Genexpression zu erlauben.

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